Der größte Leguan

Ein Grüner Leguan im Zoo von Singapur

Der Leguan hat in der Regel einen Schwanz, der länger als sein Körper ist. Die Leguane gehüren zur Familie der Schuppenkriechtiere. Der wissenschaftliche Name für diese Tierart lautet lguanidae. Sie bewohnen die südlichen Teile des amerikanischen Kontinenten, von dem Süden USA bis nach Paraguay. Man kann sie auch in ihrer natürlichen Umgebung auf den Galapagos, auf den Karibischen und auf den Fidschi Inseln sehen.

Der größte Leguan

Ein Leguna in freier Wildbahn
Ein Leguna in freier Wildbahn

Der größte jemals bekannt gewordene Leguan hatte eine Gesamtlänge von 230 cm und wies ein Gewicht von 105 kg auf. Dieses Exemplar ist in dem Chicago Museum of Natural History zur Besichtigung gestellt. Diese Abmessungen sind eigentlich gar nicht wenig bei einer durchschnittlichen Länge der Leguane von 1.5 m, dabei ist nur ihr Kopf 45 cm lang. Die Männchen sind viel größer als die Weibchen und haben sehr auffallenden Stacheln auf dem Rücken und auf der Schwanz.

In Gefangenschaft leben diese Tiere durchschnittlich 10 bis 15 Jahre, es sind aber schon manche Tiere bekannt, die über 25 Jahre alt geworden sind. Die Lebenslänge ist in einem sehr engen Zusammenhang mit der richtigen Ernährung in den ersten Jahren des Tieres. Die meisten Leguane sind nicht wirklich grün, obwohl sie auch so heißen Sie haben eine graue Anfärbung und auch Nuancen von der braunen Farbe. Oft sind auch die Glieder der männlichen Tieren in rot-orange gefärbt. Das bewirkt, dass sie sehr schön aussehen, ist aber meistens auch von der Nahrung bedingt.

Der Leguan ist tagaktiv

Ein Grüner Leguan im Zoo von Singapur
Ein Grüner Leguan im Zoo von Singapur

Die Leguane sind meistens tagaktiv und sind an den Bäumen zu sehen. Sie können aber auch gut schwimmen. Wenn sie in Gefahr sind, können sie von dem Baum ins Wasser fallen und wegschwimmen, um sich auf dieser Weise zu retten. Die Tiere bevorzugen solche Arten von Vegetation, wo auch viel Laub ist, mit sonnigen und schattigen Stellen. In der freien Natur sind die Leguane Vegetarier, das bedeutet sie ernähren sich vorwiegend mit unterschiedlichen Blätter. Die Paarungszeit der Leguane ist in der Trockenzeit, d.h. in Dezember und Januar.

Paarung des Leguan

Die Männchen beeindrucken die Weibchen, indem sie ihre Kehlwamme aufblähen oder lateral abflachen. Das ähnelt sehr einem Drohverhalten. Das Weibchen wird von ihrem Liebhaber während der Paarung mit einem Nackenbiss fixiert. Das Weibchen trägt ihre Eier drei bis vier Wochen nach der Paarung, danach legt sie die in einem selbst gegrabenen Loch. Das können 30 bis 45 Eier sein. Die Eier liegen dann in diesem Loch für weitere 8 Wochen, bis der Schlumpf der Jungen passiert. Die neu geschlüpften Tiere wiegen von 8 bis 16 Gramm und sind durchschnittlich 55 bis 70 cm lang.

Gleich nach dem Schlüpfen häuten sich die kleinen Leguane. Nach 6 bis 9 Tage nehmen die Tiere ihre erste Mahlzeit zu sich. In dieser Periode müssen sie aber mit genug Trinkwasser versorgt sein, um überleben zu können. Besonders vorsichtig müssen sie auch mit den überreifen Früchten umgehen, denn der Verzehr von überreifen Birnen, Bananen, Äpfel etc. kann lebensgefährlichen Folgen haben.

Die Leguane können in der Gruppe existieren, allerdings darf in dieser Gruppe nur ein Männchen aber mehrere  Weibchen sein. Die Männchen können sich gegenseitig nicht ertragen. Der größte Leguan ist ein wunderschönes Tier, dass wie alle anderen Tiere eine beeindruckende Kreation der Natur ist.

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