Wie groß ist der schiefe Turm von Pisa

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Die Frage wie groß der schiefe Turm von Pisa ist bezieht sich auf das bekannteste geneigte Gebäude der Welt. Der schiefe Turm von Pisa ist das Wahrzeichen der italienischen Stadt Pisa. Der Dom in Pisa sollte laut Planung den Schiefen Turm als freistehendes Glockenturm haben. Aber der Turm begann langsam in Richtung Südosten zu neigen, als der Bau bis zum dritten Stock gekommen war.

Der schiefe Turm von Pisa in Zahlen

Der schiefe Turm von Pisa von innen
Der schiefe Turm von Pisa von innen

Die Neigung im Jahr 2006 betrug etwa 13 °. Der schiefe Turm von Pisa ist 55.86 Meter hoch auf der kleineren, und 56.70 Meter auf der höheren Seite. Der Turm wiegt 14 500 Tonnen.   Als der Bau zu neigen begann, wurden die Bauarbeiten für 100 Jahre unterbrochen. Damit man den Schiefbau ausgleichen konnte wurden die weiteren vier Stöcke schief gebaut. Der Bau wurde noch mal unterbrochen, die Glockenstube wurde erst 1372 beendet. Der Untergrund, auf dem der Turm gebaut wurde, besteht aus lehmigem Morast und Sand. Unter dem Gewicht des Turmes hat sich der Boden verformt. Die neusten Ausgrabungen haben gezeigt, dass der Turm am Rand einer ehemaligen Insel befindet. Zu der Zeit des Baus war der antike Haferbecken auf dem sich der Turm befindet, mit Sand verdeckt. Die Legenden besagt, dass Galileo Galilei, der aus Pisa stammt, die Fallgesetze bei Versuchen auf dem Turm entdeckt. UNESCO hat 1987 das Ensemble aus dem Turm, der benachbarten Kathedrale, dem Baptisterium und dem Friedhof zum Kulturwelterbe erklärt.

Interessantes zum schiefen Turm von Pisa

Der schiefe Turm von Pisa ist aus Carrara-Marmor errichtet worden und hat sieben Glocken. Die Glocken dürften längere Zeit nicht glocken, weil man eine Einsturzgefahr gefürchtet hat. Der Turm stellt den Höhepunkt der Anlage der Piazza die Miracoli dar. Die üblichen quadratischen Türmen Mittelitaliens und die spitz laufenden Türme von Nordeuropa unterscheiden sich von dem Turm von Pisa. Das Fundament ist spiralförmig und hat eine Fläche von 700 m³ Mörtel und Bruchstein. Eine Tür in jedem Stockwerk führt hinaus in die Säulengalerie, insgesamt gibt es 30 Säulen Sechs Stufen führen auf der Südseite zur Glockenstube hinauf. Auf der nördlichen Seite gibt es nur vier Stufen. Brunelleschi hat die Treppe zu der obersten Aussichtsterrasse inspiriert haben.

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Der Dom in Florenz hat einen ähnlichen Aufgang zu der Laterne auf der Kuppel. Die Schräglage wurde am 7. Januar 1990 für Besucher gesperrt, weil er wegen der schiefen Lage zu gefährlich wurde. Die Baustatiker weltweit wurden aufgefordert, die besten Lösungen zu der Stabilisierung des Turmes vorzuschlagen. Die Sanierungsmaßnahmen haben 13 Jahre gedauert, der Turm wurde danach um 44 Zentimeter aufgerichtet. Im Dezember 2001 wurde die Sehenswürdigkeit von Pisa für Besucher wieder geöffnet. Der Turm von Pisa wurde nicht absichtlich in dieser schiefen Lage gebaut. Obwohl er nicht der schiefste Turm der Welt ist, ist er wohl der bekannteste.

Schon im Mittelalter gab es Versuche, den Bau aufzurichten. Geneigte Böden und dünnere oder leichtere Mauern haben wenig an der Sachlage geändert. Zunächst wurde es geplant, dass der Turm 100 m hoch gebaut werden sollte. Wegen den Schwierigkeiten bei dem Bau, hat er eine Höhe von lediglich 54 Meter erreicht. Zur Sicherung wurde der schiefe Turm von Pisa 1998 mit zwei gewaltigen Metallkabeln gesichert, damit weitere unerwartete Bewegungen vermeiden werden.

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