Wie groß sind Postkarten

Erinnern Sie Sich noch an doe Anfänge ?
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Die Größe der Postkarten ist ziemlich streng festgelegt. Es sei denn, man kauft oder bastelt selbst künstlerische Postkarten, da kann man seiner Phantasie freien Bahn geben. Die Postkarten können dann beliebig groß oder auch klein sein, aus beliebigen Materialien mit beliebigen Zeichnungen, Photos, Motiven, Abdrücke – oder was auch immer man in seinen Vorstellungen hat. Eine Postkarte ist eine Art Symbol, ein kleines Zeichen, dass man an jemand denkt und deshalb einen Gruß oder eine andere Nachricht mit der Postkarte schickt.

Wie Groß ist eine Postkarte

Die eigentliche Größe einer Postkarte ist DIN A6, oder 105 x 148 mm. Postkarten sind meistens rechteckige Ausschnitte aus Karton. Die internationale Postkarte kann 140 mm breit, 235 mm lang sein mit einer Flächengewicht von 150 bis 500 g / m2.

Alte Postkarte aus Bayern
Alte Postkarte aus Bayern

Die Postkarten wurden zum ersten mal in Österreich-Ungarn eingeführt mit dem  Namen „Correspondenzkarten“. Es passierte im Jahre 1969. In Paris wurde 1760 in dem privaten Stadtpostunternehmen Petite Post die ersten offen lesbaren Mitteilungen eingeführt. Fast 100 Jahre danach wurde in England die erste Briefmarke benutzt. Das war eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung des Postwesens im Allgemeinen und der Postkarte im Einzelnen. Die erste staatliche Genehmigung zu der Einführung und Gebrauch von den Postkarten wurde im 1861 in den Vereinigten Staaten getroffen. Damals wurde entschieden, dass privat gedruckte Karten, die weniger als eine Unze wiegen, mit der Post verschickt werden können. In dem selben Jahr wurde auch in den USA das Postkartengesetz eingeführt.

Die ersten Postkarten in Deutschland

In Deutschland wurde die Postkarte zunächst mal in Preußen verwendet und sehr selten dann zu privaten Zwecken. Am Anfang wurde nur die so genannte „Offene Karte“ benutzt, der Vorgänger der heutigen Postkarte. Sie wurden meistens verwendet, um eine wichtige Nachricht offen mitzuteilen, beispielsweise um einen Besuch anzukündigen. Da die Sprache und die Ausdrucksweise auf diesen offenen Karten ziemlich kompliziert waren, schlug man vor, das so genannte Postblatt als offene Karte zuzulassen. Auf dieser Weise sollte die Sprache auf den Karten vereinfacht und verkürzt werden. Laut diesem Vorschlag konnte man auf der Rückseite der Karte jegliche Information geschrieben werden. Der Vorschlag wurde abgelehnt, man befürchtete unsittliche Mitteilungen, falls man es zulassen würde, die Korrespondenz sollte vor öffentlicher Zugänglichkeit beschützt werden. Eine Postkarte zu verschicken kostete damals, so wie heute auch, weniger als das Porto für einen Brief, es wurde befürchtet, dass die Einnahmen der Post mit der Verbreitung der Postkarten zurückgehen werden.

Erinnern Sie Sich noch an doe Anfänge ?
Erinnern Sie sich noch an doe Anfänge ?

Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts wurde das mehrfarbige Druckverfahren der Chromolithographie immer mehr verbreitet. Das war eine Zeitwende für die Postkarten, die bis dahin immer einfarbig gedruckt wurden, meistens in Sepiafarben. Es war eine Durchbruch, denn die Bilder sagten viel mehr als die langen Beschreibungen von Städten und Sehenswürdigkeiten. Die so genannten Ansichtskarten waren immer beliebter. Ab dem 20. Jahrhundert wurden dann die Fotoabdrücke und andere Druckverfahren verwendet. In diesen Zeiten war die Korrespondenz mittels Postkarten eine moderne und fortschrittliche Art Mitteilungen jeglicher Art zu verschicken.

Sterben Postkarten aus ?

Heutzutage hat sich die Situation mit dem Einsatz der modernen Medien und Kommunikationsmitteln stark verändert. Die Postkarte ist nicht mehr so populär, anstatt dessen werden SMS, e-Mails, soziale Netzwerke oder andere Kommunikationsplattformen benutzt. Heutzutage schickt man eine Postkarte nur, falls man etwas ganz besonderes oder individuelles ausdrücken will, eine spezielle Nachricht so zu sagen.

Die Größe der Postkarten wurde mit der Weltpostkongress im 19. Jahrhundert in Paris eindeutig festgelegt, die Postkarte wird aber bald nur als ein historisches Exponat dienen, um die Entwicklung und die Geschichte der Korrespondenzmitteln zu veranschaulichen.

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