Wie hoch ist der Kölner Dom

Postkarte vom Kölner Dom
Postkarte vom Kölner Dom

Wie hoch ist der Kölner Dom ist eine Frage, die eigentlich die Höhe des Nordturms bezeichnet. Denn komischerweise sind die beiden Giganten – der Nord- und der Südturm von unterschiedlicher Größe. Seitdem der beeindruckende Dom in dem Jahr 1880 gebaut wurde, hat sich der ganze Ansicht der Stadt Köln vollkommen verändert. Als der Kölner Dom in dem 19. Jahrhundert errichtet wurde, war er damals schon das größte Gebäude der Welt. Heutzutage ist der Kölner Dom die zweitgrößte Kathedrale Europas nach dem Kirchengebäude im Ulmer Münster und das Drittgrößte weltweit.

Wie hoch ist der Kölner Dom

Der Kölner Dom bei Nacht
Der Kölner Dom bei Nacht

Der südliche Turm von der Kölner Kathedrale ist genau 157.31 m hoch, die Höhe des nördlichen Turms beträgt 157.38 m. Ebenso beeindruckend sind die übrigen Maßen der Kirchengebäude. Die gesamte Länge beträgt 144.58 m, die Querhausfassaden sind 69.95 m, das Mittelschiff ist 43.35 m hoch. Das Design der Westfassade war ein Bauwunder an sich in den damaligen Zeiten. Sie hatte eine Gesamtfläche von 7000 Quadratmeter und war somit die größte Kirchenfassade weltweit.

Der Offizielle Name vom Kölner Dom

Der offizielle Name der Kathedrale ist Hohe Domkirche St. Petrus. Der Dom ist im gotischen Baustil errichtet. Merkwürdig dabei ist die Tatsache, dass der Bau des Doms im 13. Jahrhundert angefangen hat, in der Zeit der Gotik. Dann folgte eine Jahrhundert lange Unterbrechung, der Bau wurde erst in dem 19. Jahrhundert vollendet. Das fällt zu der Zeit der Neogotik an. Insgesamt sind nur zwei Kirchtürme in der Welt im Stil der mittelalterlichen Gotik – das sind nämlich die Kirchtürme in Straßburg und Freiburg. Deswegen vertreten die Kunsthistoriker der Meinung, dass der Kölner Dom einzigartig ist. Er vereinigt auf einer einzigartigen Art und Weise die beiden Stile. Die originalen Pläne des Bauwerkes wurden während des ganzen Baus fast nicht verändert.

Geschichte vom Kölner Dom

Postkarte vom Kölner Dom
Postkarte vom Kölner Dom

Im vierten Jahrhundert nach Ch. stand an der Stelle des heutigen Kölner Doms ein neu-christlicher Sakralbau. Danach, im Jahr 870 nach Ch. wurde an dieser Stelle eine neue Kirche errichtet, das war der karolingische Dom. Im Jahr 1164 brachte der Erzbischof Rainland von Dassel die Reliquien der Heiligen Drei Könige von Mailand nach Köln. So wandelte sich die Kathedrale zu einer der wichtigsten Wallfahrtskirchen in Europa um. Demzufolge hat sich die Regierung der Stadt Köln für einen neuen Bau der Kathedrale im gotischen Stil entschlossen. Der Entwurf wurde vom Meister Gerhard ausarbeitet, dabei hat er sich stark an den Kathedralen in Amiens, Paris und Straßburg angelehnt. Doch der Bau hat sich ziemlich verzögert. Jahrhunderte waren alle Baumaßnahmen eingestellt. Die napoleonischen Truppen hatten sogar die Kathedrale als Pferdestall benutzt.

Die Kölner Bürger haben aber die Pläne für die Errichtung der gigantischen Kathedrale nicht aufgegeben. Im Jahr 1841 gründeten sie den „Zentralen Dombau Verein“ und fuhren mit dem Weiterbau fort. Etwa 40 Jahre später wurde der Bau komplett abgeschlossen. Während des Zweiten Weltkrieges hatte die Kathedrale ihre größte Herausforderung erleben müssen – sie wurde von 70 englischen Bomben getroffen. Doch der Bau hat die Bombardierung ausgehalten, aber mit erheblichen Schäden. Alle Schäden von dem Dom wurden danach repariert. Ab 1996 ist der große Kölner Dom als Meisterwerk der gotischen Architektur teil der Weltkulturerbe UNESCO.

Wie hoch ist der Kölner Dom ist eine Frage der architektonischen Errungenschaften, ebenso wie eine Frage mit geschichtlicher und kultureller Bedeutung.

 

 

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