Der größte Raubüberfall

Der größte Kunstraub der Welt geschah im Gardener Museum
Der größte Kunstraub der Welt geschah im Gardener Museum

Es ist eine streitige Frage, welche der größte Raubüberfall der Welt war. Ohne Zweifel gibt es verschiedene Berichte und Statistiken, die über die größten bekannten Raubüberfälle ermitteln. Sicherlich werden nicht alle Raubüberfälle der Öffentlichkeit zugänglich. Gold, Edelsteine und viele andere wertvolle Sachen sind und waren schon immer Gegenstand der menschlichen Begierde. Um ans Geld und Reichtum zu kommen, waren viele Räuber bereit, alles zu riskieren. Freche, aggressive, unerwartete Handlungen – die bösen Täter überraschen immer wieder mit neuen Angriffen.

Raubüberfall oder Bargeldabhebung

Für den Diktator war es kein Raubüberfall. Die Zentralbank gehörte ohnehin ihm
Für den Diktator war es kein Raubüberfall. Die Zentralbank gehörte ohnehin ihm

Der größte Raubüberfall der Welt passierte am 18. März 2003 in der irakischen Hauptstadt Bagdad. Der irakische Diktator Saddam Hussein hat am Abend vor einer Bombardierung seinen Sohn zur Zentralbank mit 1 Milliarde Dollar Bargeld geschickt. Der Sohn von Saddam Hussein hatte eine Vollmacht von seinem Vater, er sollte das Geld an der Bank übergeben. Die Zentralbank wurde immer als persönliches Eigentum von dem Diktator betrachtet. Die ganze Aktion hatte fünf Stunden gedauert. Die Haupttäter und ihre Helfer haben alle Geldpakete in einem Lastwagen umgeladen. Danach sind sie mit dem beladenen Wagen wieder zurück Richtung Präsidentenpalast gefahren. Eigentlich war der größte Banküberfall der Welt die größte Bargeldabhebung. Saddam konnte aber von den Millionen nicht viel Nutzen ziehen. Einige Monate nach dem Raubüberfall wurde der Diktator hingerichtet. Sein Sohn Qusay, der an dem Überfall teilgenommen hat, wurde ein einem Feuergefecht ermordet. In den Wänden des Präsidentenpalastes wurden später 650 Millionen gefunden. Wohin die restlichen 350 Millionen verschwunden sind, ist bis heute noch nicht geklärt worden.

292 Millionen Pfund Wertpapiere bei Raubüberfall in London

Der zweitgrößte Raubüberfall der Welt fand in der Londoner Innenstadt statt. Am 2. Mai 1990 wurde der Bürobote John Goddard in einer stillen Straße niedergestochen. Der Bote trug mit sich 292 Millionen Pfund im Auftrag seines Brokerhauses. Das waren eine Art Wertpapiere, die so viel wert wie bares Geld waren. Diese Wertpapiere gehören jeweils demjenigen, der sie in diesem Moment vorweisen kann. Dem FBI und der Londoner Polizei gelang es im Nachhinein eine Gruppe von Verdächtigen zu fangen. Alle, die an diesem Raubüberfall beteiligt waren, wurden später festgenommen. Der Hauptverdächtige wurde aber kurz vor seiner Festnahme von Unbekannten erschossen.

Der größte Kunstraub der Welt

Der größte Kunstraub der Welt geschah im Gardener Museum
Der größte Kunstraub der Welt geschah im Gardener Museum

In Amerika fanden auch einige große Raubüberfälle statt. Am 18. März 1990 in Boston, USA wurde der größte Kunstraub der Geschichte registriert. In den frühen Morgenstunden kamen zwei angeblichen Polizisten in dem Gardener Museum. Sie haben angeblich eine Alarmmeldung bekommen, deswegen verlangten sie Einlass in das Museum. Die Wachleute waren nicht so erfahren, sie haben die „Polizisten“ hereingelassen. Gleich danach wurden sie überwältigt und mit Handschellen im Keller gefesselt. Das Überwachungssystem haben sie außer Betrieb gesetzt. In den folgenden 81 freien Minuten haben sie sich ungestört zwölf Gemälde ausgesucht. Die verschwundenen Kunstwerke wurden auf mindestens 300 Millionen geschätzt. Neue Schätzungen reden von größeren Summen, fast 500 Millionen Dollar.  Obwohl eine Belohnung von 5 Millionen Dollar angekündigt wurde, bleiben die Täter immer noch unbekannt. Die Gemälde sind bis heute noch nirgendwo aufgetaucht.

Ungeklärter Raubüberfall

Am vierten Platz der größten Raubüberfällen der Welt ordnet sich wieder ein Banküberfall aus dem irakischen Hauptstadt. Am frühen Morgen am 12. Juli 2007 haben die Bankangestellten der irakischen Bank bemerkt, dass die Türe der Bank offen standen. Der Tresorraum war komplett entleert. Die Beute der Räuber betrug nicht weniger als 282 Millionen Dollar. Warum eine Privatbank so viel Geld in dem Tresor hatte, ist bis heute noch unklar. Wer die Summe geklaut hat, ist auch noch nicht geklärt worden. Es gibt Vermutungen, dass hinter dem Raubüberfall die Wachleute stecken. Wenn es so war, dann ist eine Verbindung mit der Militär und den Polizisten nicht auszuschließen. Der Raub wurde von den Medien fast gar nicht kommentiert. Von der Millionenbeute eines der größten Raubüberfälle der Welt fehlt weiterhin jede Spur.

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