Die Größte Kartoffel der Welt

Die größte Kartoffel der Welt ist 3,76 kg schwer. Diese Riesenknolle erntete im britischen Northampton der Rentner und Hobbygärtner Peter Glazebrook, der auch die Rekorde für die längste Karotte (5,18 m), die längste Rote Beete (6,40 m), und die schwerste Pastinake (5,89 kg) hält.

Allgemeines zur Kartoffel

Aus Südamerika stammend, ist die essbare, stärkehaltige Knolle heute in der ganzen Welt verbreitet. Nach wissenschaftlichen Angaben wird die Kartoffel schon seit über 10.000 Jahren als Nahrungsmittel angebaut. Mittlerweile gibt es über Eintausend verschiedene Sorten, von denen jedoch nur wenige zur Nahrungs- und Futtermittelherstellung angepflanzt werden.

Nachdem die Kartoffel schon über mehrere Jahrhunderte eine beliebte Zutat südamerikanischer Gerichte war, wurde sie erst im Laufe des 17. Jahrhunderts fester Bestandteil der europäischen Küche und Kultur. Seither haben sich auch viele Menschen daran versucht, die größte Kartoffel der Welt heranzuziehen.

Geschichte der Kartoffel

Die Grösste Kartoffel der Welt

Die Grösste Kartoffel der Welt

Der Wissenschaft zufolge haben sich schon um 8.000 v.Chr. noch sehr einfache Völker daran versucht, wild wachsenden Knollenfrüchte landwirtschaftlich anzubauen. So wurde die Kartoffel neben Mais schnell zu einem Grundnahrungsmittel, von dessen guten Geschmack sich auch die Entdecker des südamerikanischen Kontinents gern überzeugen ließen und alsbald die ersten Knollen nach Europa brachten.

In Europa war man ob der exotischen Frucht zunächst misstrauisch, gehört sie doch zur Familie der Nachtschattengewächse, von denen bekannt ist, dass sie teilweise giftig sind. Es wurden zahlreiche Felder angelegt, um zu testen, wie sich die Pflanze entwickelt und nach einigen guten Ernten erfreute sich die Kartoffel nun auch in Europa immer größer werdender Beliebtheit und wurde schon bald zum festen Bestandteil der Ernährung.

Kartoffelanbau

Beim Anbau von Kartoffeln, sollte man bedenken, dass die stärkehaltige Knolle sehr anfällig für schädliche Pilze ist. Beginnt die Kartoffel zu keimen und bildet so genannte Augen, ist das ein erstes Anzeichen für Pilzbefall. Diese Keime bilden sich, wenn die Pflanze nicht abgeerntet wird, aber auch bei der Lagerung in kühler, trockener Umgebung. Diese Keime können einfach abgeschnitten und neu verpflanzt werden. Einige Sorten werden auch ausgesät; zwischen Ernte und Anbau oder Aussaat sollte dem Boden allerdings etwas Zeit gegeben werden, um sich zu erholen.

Verschiedene Kartoffelarten

Verschiedene Kartoffelarten

Zum Gedeihen braucht die Kartoffel viel Wasser, Sonnenlicht und lockere Erde. Nach dem Ernten lagert man die Knollen am besten in kühler, dunkler Umgebung; dort halten sie sich am längsten.

Die Kartoffel in der Küche

Die Kartoffel ist reich an Vitamin A und C und kann auf verschiedene Art und Weise zubereitet werden; besonders beliebt ist dabei das Frittieren.

Braucht man zum Heranziehen der weltweit größten Kartoffel schon etwas Talent ist die Zubereitung von Kartoffelgerichten ein Leichtes. Ob als Pommes Frites, Kartoffelkuchen, Backkartoffel, gekocht, gegrillt oder gedünstet, als einfache Beilage oder Kartoffelsalat, lässt sich die Kartoffel auf wunderbar vielfältige Weise zu leckeren Gerichten verarbeiten.