Wie Groß sind die USA

USA bei Nacht aus dem All
USA bei Nacht aus dem All - Quelle NASA.gov

Das Staatsgebiet der USA erstreckt sich auf einer Fläche von 9.826.675 km². Im Vergleich zu anderen Ländern und Kontinenten entspricht das etwa drei Zehnteln der Fläche Afrikas oder der Hälfte Südamerikas; es ist zweieinhalb mal so groß wie die Europäische Union, etwas größer als Brasilien oder China und halb so groß wie Russland. Schätzungen aus dem Jahr 2012 zufolge leben derzeit etwa 315 Mio Einwohner in den Vereinigten Staaten.

Geografische Einordnung

Mit den geografischen Koordinaten 38 00 N, 97 00 W liegen die USA zwischen Kanada im Norden und Mexiko im Süden, dem nördlichen Atlantischen Ozean im Osten und dem nördlichen Pazifischen Ozean im Westen. Die gemeinsame Grenze mit Kanada erstreckt sich auf einer Länge von 8.893 km, einschließlich der 2.477 km langen Grenze zwischen Alaska und Kanada; die Grenze zwischen den USA und Mexiko ist 3.141 km lang. Die landwirtschaftlich nutzbare Fläche beläuft sich auf 18,01%; die größte Stadt der Vereinigten Staaten ist New York City.

Klima der USA

Karte der USA
Karte der USA – Quelle: http://www.yellowmaps.com

Ob seiner großen Fläche ist das Klima der Vereinigten Staaten sehr vielfältig; in den meisten Gebieten im Norden des Landes herrscht vorwiegend kühlgemäßigtes Klima, in den südlich gelegenen Bundesstaaten dagegen subtropisches bis tropisches Klima wie etwa in Florida und Hawaii. In der Region des Großen Beckens (Great Basin) im Westen der USA herrscht arides Klima, während das Klima im westlichen Einzugsgebiet des Mississippi als semiarid und in Alaska als subpolar beschrieben wird. Nicht ganz so eisig wird es in den kalten Wintermonaten im Nordwesten des Landes.

Bodenschätze der USA

Die Vielfalt des Landes spiegelt sich auch in der Reichhaltigkeit seiner Bodenschätze wider, zu denen unter anderem Holz, Erdgas, Erdöl, Wolfram, Kali, Quecksilber und Gold gehören. Zudem verfügt die USA mit einem Vorkommen von 445 Mrd t über die derzeit größte Kohlereserven der Welt.

Ballungszentren der USA

Angeführt wird die Liste der Ballungszentren der Vereinigten Staaten von Amerika von der Metropolregion New Yorks mit 19.006.798 Einwohnern, gefolgt von Los Angeles mit 12.872.808 und Chicago mit 9.569.624 Einwohnern.

Auf dem vierten Platz befindet sich Dallas mit 6.300.006 Einwohnern; Platz fünf geht mit 5.838.471 an Philadelphia und Platz sechs an Houston mit 5.728.143 Einwohnern. Darauf folgen Miami mit 5.514.772 und Atlanta mit 5.376.285 Einwohnern auf den Plätzen sieben und acht.

Platz Nummer neun geht an die Hauptstadt des Landes Washington D.C. mit 5.358.130 Einwohnern und auf dem letzten Platz der zehn größten Ballungszentren der Vereinigten Staaten steht Boston mit 4.522.858 Einwohnern.

Sprachen in den USA

USA bei Nacht aus dem All
USA bei Nacht aus dem All – Quelle NASA.gov

Die in den USA am meisten verbreitete Sprache ist Englisch mit 225,5 Mio Sprechern gefolgt von Spanisch, einschließlich Kreolisch, mit 34,5 Mio; Platz drei belegt Chinesisch mit 2,5 Mio und Platz vier Französisch, einschließlich Kreolisch, mit 2,0 Mio Sprechern.

Auf dem fünften Platz steht Tagalog mit 1,5 Mio und Vietnamesich auf der sechs mit 1,2 Mio Sprechern. Platz Nummer sieben teilen sich Deutsch und Koreanisch mit jeweils 1,1 Mio Sprechern.

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind zwar nicht das größte Land der Erde, trotzdem üben sie einen enormen Einfluss auf das gesamte Weltgeschehen ein und obwohl die USA zwar zur Zeit mit einer wirtschaftlichen Krise zu kämpfen haben, gelten sie weiterhin unbestritten als einzige Supermacht der Welt.

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